Erfolgreiche Ostthüringer Nachwuchsforscher beim Landesfinale „Jugend forscht- Schüler experimentieren“

In Anwesenheit des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, fand am 28. und 29. März der 29. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit 93 Teilnehmern und der 8. Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ mit 74 Teinehmern in Jena statt. Insgesamt 167 Nachwuchsforscher(innen)  präsentierten 82 kreative und spannende Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/ Informatik, Physik sowie Technik, wobei Arbeitswelt mit 17, Chemie mit 15 und Biologie mit 13 Projekten am stärksten vertreten waren. 

Die in beiden Kategorien gestarteten 22 Sieger des Ostthüringer Regionalwettbewerbs in Rositz schlugen sich mit ihren 14 Projekten hervorragend. Mit einem 1., vier 2. und zwei 3. Plätzen wurde beim Landesfinale ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Vervollständigt wurden die sieben Platzierungen noch durch 8 lukrative Sonderpreise. Wettbewerbsleiter Dirk Heyer war mit den Ostthüringer Teilnehmern sehr zufrieden. Immerhin schaffte das „Jugend forscht“- Siegerprojekt „ Wo Apollo 11 nicht landete.“ des 16-jährigen Konrad Thiel vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften den Sprung zum 54. Bundesfinale vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz. Zum 50. Jahrestag untersuchte Konrad anhand selbst erstellter Aufnahmen den Grund für die Auswahl der fünf potenziellen Landeplätze der Apollo-11-Mission im Jahr 1969. Dafür erhielt er außerdem als Sonderpreis noch ein Forschungspraktikum am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig.

Zweite Plätze in der Sparte „Jugend forscht“ gingen an Florian Grunert vom Zabel-Gymnasium Gera für sein Projekt „Ein digitales Hilfssystem zur interaktiven Unterrichtspartizipation“ im Fachgebiet Arbeitswelt und Maximilian Wegner vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln für sein Projekt „Der Kampf um jedes Byte- Entwicklung eines Bildkomprimierungsalgorithmus“ im Fachgebiet Mathematik/ Informatik. Beide Teilnehmer erhielten noch jeweils zwei Sonderpreise. Den 3. Platz im Fachgebiet Biologie belegte Conrad Linzner vom Lerchenberggymnasium Altenburg mit seinem Projekt „Hörst du wie das schmeckt?- Untersuchung zum Pavlovschen Reflex“. 

In der Sparte „Schüler experimentieren“ schrammten zwei Projekte knapp am Landessieg vorbei und belegten Platz 2. Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften waren es die 9-jährigen Neele Drechsler und Oliver Legl von der Grundschule Greiz Pohlitz mit ihrem Projekt „Groß, Größer, UY Scuti“ und im Fachgebiet Mathematik/ Informatik der 11-jährige Hannes Schmidt vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln mit seinem Projekt „Ohne Pi klappt das nie, oder?“. Den dritten Platz im Fachgebiet Physik belegten Simon Brandt (14) und Richard Dallüge (15) vom Karl-Theodor-Liebe-

Gymnasium Gera mit ihrem Projekt „Chromatografische Analyse dünner Schichten und Flüssigkeiten“. Beide haben bereits zum fünften Mal am Wettbewerb teilgenommen und das Landesfinale drei Mal gewonnen, Chapeau! 

Diese positiven Ergebnisse wären ohne die aktive Arbeit der Betreuungslehrer(innen) und Juroren(innen) nicht möglich, dafür allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. 

Für ihr jahrelanges Engagement als Betreuungslehrer wurden Gerd Jaeche vom Karl-Theodor-Liebe Gymnasium Gera mit einer Einladung zum Bundeswettbewerb in Chemnitz und Mathias Thiel aus Greiz mit einer Einladung zum Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn geehrt.

Ein besonderer Dank gilt aber 97 Ostthüringer Sponsoren, mit deren Unterstützung die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) als Patenträger „Jugend forscht- Schüler experimentieren“ erst möglich machen konnte.   

Altenburg, 01.04.2019

Heinz Teichmann

Patenbeauftragter „Jugend forscht“

WAMM e.V.