Jugend forscht 2019: Auftakt bei OKM GmbH

Unter dem Motto „Frag nicht mich. Frag Dich.“ startet „Jugend forscht- Schüler experimentieren“ in die 54. Wettbewerbsrunde. Der Auftakt für den 25. Jubiläums- Regionalwettbewerb Ostthüringen fand am 24. Oktober in der „Pyramide“ des Unternehmens OKM GmbH, Ortungstechnik Krauß Müller in Altenburg statt. 

OKM unterstützt mit ihren selbst produzierten Metalldetektoren, 3D-Bodenscannern und Bodenradargeräten Archäologen und professionelle Schatzsucher auf der ganzen Welt. Die geophysikalischen Messgeräte sind ebenso für militärische und industrielle Aufgaben geeignet. Dazu zählen die Ortung von Tunneln und Hohlräumen, Rohrleitungen, metallischen Objekten jeglicher Art als auch anderen tief verborgenen Anomalien. Seit diesem Jahr engagiert sich das Unternehmen auch bei „Jugend forscht“ und will die jungen Nachwuchswissenschaftler u.a. mit einer komplett ausgestatteten Werkhalle für praktische Arbeitsmöglichkeiten aktiv unterstützen. 

Der Wettbewerbsleiter Thüringen Rüdiger Eisenbrand, der Wettbewerbsleiter Ostthüringen Dirk Heyer und der Patenbeauftragte Heinz Teichmann zogen ein Resümee des letztjährigen Wettbewerbs und dankten den Betreuungslehrern und Juroren für ihr ehrenamtliches Engagement. Stellvertretend wurden im September die Jurorin Hannelore Gröschel (vgl. Foto) vom Lerchenberggymnasium Altenburg und die Betreuungslehrerin Silke Orlick (vgl.Foto) vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln von Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport in einer würdigen Feierstunde in Weimar ausgezeichnet. 

Für den laufenden Wettbewerb wurden den anwesenden Schulleitern und Betreuungslehrern die Teilnahmekriterien und Termine bekanntgegeben sowie die Offerten von sieben Unternehmen, die Schüler bereits bei ihrer Projekterarbeitung intensiv zu unterstützen. Dabei handelt es sich um OKM GmbH aus Altenburg, HORSCH Maschinen GmbH aus Ronneburg, Bauerfeind AG aus Zeulenroda, Jena-Optronik GmbH, VACOM GmbH aus Großlöbichau, Indu-Sol GmbH aus Schmölln und Medium-Control-Systeme GmbH aus Altenburg. Herr Kaiser als dessen Leiter erläuterte, wie das Schülerforschungszentrum Gera die Wettbewerbsteilnehmer mit Laborkapazität unterstützt, aber auch externe Forscherclubs als Arbeitsgmeinschaften in ihren Schulen anbietet.

An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schüler(innen) müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen höchstens im ersten Studienjahr sein. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2018. Zugelassen sind Einzelpersonen, Zweier- oder Dreierteams. Beim Wettbewerb kann das Forschungsthema frei gewählt werden, muss sich aber einem der sieben Fachgebiete zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Für die Anmeldung im Internet (Anmeldeschluss 30. November 2018!) sind zunächst das Thema und eine kurze Projektbeschreibung ausreichend. Bis zum 20. Januar 2019 müssen die Teilnehmer dann ihre Projektarbeit im Internet hochladen. Der Regionalwettbewerb Ostthüringen findet am 07./ 08. März 2019 im Kulturhaus Rositz statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene am 28./ 29. März 2019 in Jena an, wo man sich für das Bundesfinale qualifizieren kann. Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung sowie weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de bzw. www.jufo.rositz.de im Internet.

Seit Jahren wird dieser von der Wirtschaft ausgerufene und getragene Wettbewerb in Ostthüringen von ca. 80 Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen finanziell und materiell unterstützt. Auf dieses bundesweit einzigartige Engagement setzt der Patenträger Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) auch in diesem Jahr. Es ist eine Investition in die Zukunft!

Altenburg, 25.10.2018

Heinz Teichmann
Patenbeauftragter Jugend forscht
WAMM e.V.