Unter Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, fand am 10. und 11. April der 28. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit 93 Teilnehmern und der 7. Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ mit 63 Teinehmern in Jena statt. Insgesamt 156 Nachwuchsforscher(innen)  präsentierten 78 kreative und spannende Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/ Informatik, Physik sowie Technik, wobei Arbeitswelt und Biologie mit jeweils 14 Projekten am stärksten vertreten waren.

Die in beiden Kategorien gestarteten 22 Sieger des Ostthüringer Regionalwettbewerbs in Rositz schlugen sich mit ihren 15 Projekten hervorragend. Mit 5 ersten, 3 zweiten und 2 dritten Plätzen wurde beim Landesfinale ein Super-Ergebnis erzielt, was die Spitzenposition unter den 7 Thüringer Regionen einbrachte. Vervollständigt wurden die Platzierungen noch durch 9 Sonderpreise. Wettbewerbsleiter Dirk Heyer war mit den Ostthüringer Teilnehmern sehr zufrieden. Immerhin schafften die folgenden 3 Projekte  „Jugend forscht“ den Sprung zum 53. Bundesfinale vom 24. bis 27. Mai in Darmstadt.

Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Göran Hegenberg (16) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg mit seinem Projekt „ChemCalc App“. Florian Grunert (17) vom Zabel-Gymnasium Gera siegte in Physik mit „Exakte Bestimmung der Fallbeschleunigung auf der Erde“. Und Tony Wunderlich (17) von der J.-Friedrich-Pierer-Schule Altenburg (Berufliches Gymnasium) setzte sich im Fachgebiet Technik mit „Konstruktion und Bau einer Teleskop-Nachführung“ gegen 11 Kontrahenten durch. Dies ist um so erwähneswerter, da die Altenburger Berufsschule die einzige aus Thüringen war, die sich für den Landeswettbewerb qualifiziert hat.

In der Sparte „Schüler experimentieren“ triumphierten im Fachgebiet Arbeitswelt Benjamin Beyertt (10), Hanna Kohlros (9) und Katharina Ensslen (9) von der Grundschule Rothenstein mit „Einfach Hände waschen!-Oder?“. Ebenfalls Landessieger wurden Simon Brandt (13) und Richard Dalügge (14) vom Karl-Theodor Liebe Gymnasium Gera in Physik mit „Analyse dünner Schichten mit einem selbstgebauten Drei-Farben-Lichtanalysator“. Leider endet der Schüler-Wettbewerb auf Landesebene.

Der zweite Platz „Jugend forscht“ im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften ging an Angelika Decker (17) und Emmily Grunert (15) vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz mit „Seltene Verfinsterung eines Riesensternsystems“. Ebenfalls zweite Plätze in der Sparte „Schüler experimentieren“ belegten im Fachgebiet Arbeitswelt Finley Hellfritzsch (10) und Maria-Sophie Schneider (10) von der Staatlichen Grundschule Gefell mit „Die Milchviehproduktion im Saale-Orla-Kreis“ und im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften Elias Gabriel Köhler (13) und Lena Johanna Köhler (11) vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln mit „Vergleich von Bodenarten“.

Gleich 2 dritte Plätze in der Sparte „Schüler experimentieren“ eroberte die 12-jährige Inga Lovisa Endtmann vom Friedrichgymnasium Altenburg im Fachgebiet Biologie mit „Schlafen Gänseblümchen länger?“ und in Chemie mit „ Festgeklebt & eingeschlossen für die Ewigkeit?- Pollen in Harz und Bernstein“.

Für seine Teilnahme mit 5 Projekten und den erreichten Platzierungen beim Regional- und Landeswettbewerb wurde das Friedrichgymnasium Altenburg mit einem Schulpreis in Höhe von 1.000 € ausgezeichnet.

Diese positiven Ergebnisse wären ohne die aktive Arbeit der Betreuungslehrer(innen) und Juroren(innen) nicht möglich, dafür allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Ein besonderer Dank gilt aber 91 Ostthüringer Sponsoren, mit deren Unterstützung der Patenträger WAMM e.V. „Jugend forscht- Schüler experimentieren“ erst möglich gemacht hat.

Heinz Teichmann

Patenbeauftragter „Jugend forscht“

WAMM e.V.