Unter dem Motto „Schaffst Du!“ startet „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in die 55. Wettbewerbsrunde. Der Auftakt für den 26. Regionalwettbewerb Ostthüringen fand am 29. Oktober im Unternehmen POG Präzisionsoptik Gera GmbH in Löbichau statt. Seit mehreren Jahren engagiert sich dieses Unternehmen auch bei „Jugend forscht“
POG entwickelt, produziert und vertreibt kundenspezifische optische Präzisionskomponenten sowie Systeme und Geräte für den gesamten Spektralbereich. Das Produktportfolio von POG reicht von „klassischen“ optischen Präzisionskomponenten bis hin zu komplexen optischen und optoelektronischen Systemen, die insbesondere in den Bereichen Messtechnik, industrielle Bildverarbeitung, Medizin- und Lasertechnik, Halbleiter sowie Luft- und Raumfahrt weit verbreitet sind.
Der Wettbewerbsleiter Thüringen Rüdiger Eisenbrand, der Wettbewerbsleiter Ostthüringen Dirk Heyer und der Patenbeauftragte Heinz Teichmann zogen ein Resümee des letztjährigen Wettbewerbs und dankten den Betreuungslehrern und Juroren für ihr ehrenamtliches Engagement. Stellvertretend wurden im September die Jurorin Dr. Gloria Hempel vom Studienseminar Gera und die Betreuungslehrerin Heike Strempel von der Staatlichen Regelschule „Am Eichberg“ Schmölln von Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft in einer würdigen Feierstunde in Weimar ausgezeichnet.
Für den laufenden Wettbewerb wurden den anwesenden Schulleitern und Betreuungslehrern die Teilnahmekriterien und Termine bekanntgegeben sowie die Offerten von acht Unternehmen, die Schüler bereits bei ihrer Projekterarbeitung intensiv zu unterstützen. Dabei handelt es sich um POG Präzisionsoptik Gera, OKM GmbH aus Altenburg, HORSCH Maschinen GmbH aus Ronneburg, Bauerfeind AG aus Zeulenroda, Jena-Optronik GmbH, VACOM GmbH aus Großlöbichau, Indu-Sol GmbH aus Schmölln und Medium-Control-Systeme GmbH aus Altenburg. Dr. Thomas Kaiser als dessen Leiter erläuterte, wie das Schülerforschungszentrum Gera die Wettbewerbsteilnehmer mit Laborkapazität unterstützt, aber auch externe Forscherclubs als Arbeitsgmeinschaften in ihren Schulen anbietet.
An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schüler(innen) müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen höchstens im ersten Studienjahr sein. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2019. Zugelassen sind Einzelpersonen, Zweier- oder Dreierteams. Beim Wettbewerb kann das Forschungsthema frei gewählt werden, muss sich aber einem der sieben Fachgebiete zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.
Für die Anmeldung im Internet (Anmeldeschluss 30. November 2019!) sind zunächst das Thema und eine kurze Projektbeschreibung ausreichend. Bis zum 15. Januar 2020 müssen die Teilnehmer dann ihre Projektarbeit im Internet hochladen. Der Regionalwettbewerb Ostthüringen findet am 27./ 28. Februar 2020 wieder im Kulturhaus Rositz statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene am 26./ 27. März 2020 in Jena an, wo man sich für das Bundesfinale in Bremen qualifizieren kann. Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung sowie weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de bzw. www.jufo.rositz.de im Internet.
Seit Jahren wird dieser von der Wirtschaft ausgerufene und getragene Wettbewerb in Ostthüringen von ca. 90 Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen finanziell und materiell unterstützt. Auf dieses bundesweit einzigartige Engagement setzt der Patenträger Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) auch in diesem Jahr. Es ist eine lohnende Investition in die Zukunft!

Heinz Teichmann
WAMM e.V.
Patenbeauftragter Jugend forscht