Biere von alkoholfrei bis prämiert – zu Gast in der Altenburger Brauerei

Am 26. Januar 2026 versammelten sich rund 15 interessierte Gäste in der Altenburger Brauerei, um gemeinsam mit Bastian Leikeim hinter die Kulissen der 1871 gegründeten Traditionsbrauerei zu blicken. Das heute tief in der Region vernetzte Familienunternehmen hat sich längst einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen des Landkreises hinausreicht, was nicht zuletzt die zahlreichen internationalen Auszeichnungen für die verschiedenen Biersorten belegen. In der aktuellen Branchenlage war es Bastian Leikeim wichtig, zunächst eine klare Differenzierung vorzunehmen: Während die Brauerei Leikeim im oberfränkischen Altenkunstadt Insolvenz anmelden musste, agiert die Altenburger Brauerei vollkommen unabhängig. Auch wenn beide zur Familie Leikeim gehören, ist der Standort Altenburg von dieser Entwicklung nicht betroffen – der Betrieb ist solide aufgestellt, sodass sich weder Beschäftigte noch Konsumenten Sorgen machen müssen.

Der Rundgang durch die Produktion verdeutlichte den Gästen den Weg des Bieres von der Pike auf: Die Besichtigung führte vom Sudhaus mit seinen markanten Braukesseln über die Gärungsanlagen und Lagertanks bis hin zur finalen Abfüllanlage. Dabei wurde deutlich, dass die Brauerei trotz ihrer langen Tradition modernsten Herausforderungen gegenübersteht. Da der allgemeine Alkoholkonsum seit Jahren sinkt, beweist das Unternehmen mit dem neuen „Altenburger Alkoholfrei Hell“ Mut zur Innovation und folgt dem aktuellen Zeitgeist. Auch den stetig steigenden Energiepreisen begegnet die Brauerei mit effizienten Prozessen, um weiterhin am Ball der Zeit zu bleiben.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Biertasting in gemütlicher Runde. Bastian Leikeim stellte dabei die Vielfalt und die feinen Geschmacksnuancen der verschiedenen Sorten vor und unterstrich das Fazit des Besuchs: Altenburger Biere bieten für jeden Geschmack und jeden Anlass das passende Erlebnis. Wir danken Bastian Leikeim herzlich für diesen spannenden Abend und die tiefen Einblicke in sein Handwerk und wünschen für den weiteren Weg und den nächsten ausgezeichneten Sud alles Gute.