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Als Interessengemeinschaft möchten der Verein spürbare Impulse für das wirtschaftliche Geschehen, die Attraktivität und Zukunft des Standortes in unserer Region setzen.

KOMMENDE VERANSTALTUNGEN

August 2026
Aug. 25
25 August 2026
Kulisse,
Theaterplatz 18
Altenburg, Thüringen 04600 Germany

Mitglieder und solche, die es werden möchten, sind herzlich eingeladen. Bei unserem WAMM-Tisch tauschen sich Mitglieder, Wirtschaftsinteressierte und Vorstand in lockerer Runde zu unterschiedlichen Themen, den Verein und die Wirtschaft betreffend, aus.  Sie interessieren sich für eine Mitgliedschaft und möchten uns kennenlernen? Dann ist das Ihre Gelegenheit. Kontaktieren Sie unseren

September 2026
Sep. 17
17 September 2026
Coffee:Hub,
Schmöllnsche Straße 12
Altenburg, Thüringen 04600 Germany

Positionierung, Value Proposition Canvas, Angebotsinnovationen, Geschäftsmodellentwicklung Kunden entscheiden nicht aufgrund von Produkten, sondern aufgrund des wahrgenommenen Nutzens. Unternehmen, die Kundenbedürfnisse und Erwartungen nicht ausreichend verstehen, riskieren Fehlentwicklungen in Angebot, Positionierung und Geschäftsmodell. Ziel des Vortrags ist es, Kundenaufgaben, relevante Probleme und Mehrwerte zu identifizieren und daraus gezielt Wertangebote sowie Ansätze

Sep. 23
23 September 2026
Coffee:Hub,
Schmöllnsche Straße 12
Altenburg, Thüringen 04600 Germany

Wie macht man ein traditionsreiches Produkt wie Senf zu einer modernen Erlebnismarke? In ihrem Vortrag gibt Julia Jungbeck (Altenburger Senf & Feinkost GmbH & Co. KG) exklusive Einblicke in die praxisnahe Vermarktungsstrategie ihres Unternehmens. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt sie, wie eine zeitgemäße Markenführung gelingt: Von der Kundenbindung durch eine eigene

Sep. 29
29 September 2026
Schmitz Feuerwehrtechnik,
Laupheimer Straße 1
Nobitz, Thüringen 04603 Germany

Schmitz Feuerwehrtechnik ist ein dynamisch wachsendes, inhabergeführtes deutsches Familienunternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Bau von maßgeschneiderten Feuerwehr- und Sonderfahrzeugen spezialisiert hat. Unabhängig von starren Konzernstrukturen fertigt das Unternehmen normkonforme und hochmoderne Fahrzeuge für kommunale Feuerwehren, Freiwillige- und Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren sowie Flughäfen weltweit. Das Produktportfolio reicht von kompakten

VIDEOTHEK

Altenburg – Im Rahmen des Formats „Bube und Dame“ der Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land (WAMM e.V.) sprach die Ostbeauftragte und Staatsministerin Elisabeth Kaiser über die wirtschaftlichen Perspektiven der Region. Insbesondere dem Altenburger Land bescheinigte sie dabei ein enormes Potenzial, das durch strategische Fördermittel, den Regionalflughafen und den florierenden Tourismus stetig weiter ausgebaut werde.

Ihre ehrgeizige Vision für das Jahr 2035 ist es daher, dass Ostdeutschland als die lebenswerteste Zukunftsregion der Republik gilt und das Amt der Ostbeauftragten dank gleichwertiger Lebensverhältnisse endgültig überflüssig wird.

Die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land begrüßte Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Boos-John, die selbst auf jahrzehntelange Erfahrung als Unternehmerin in der Baubranche zurückblickt, betonte gleich zu Beginn die aktuellen wirtschaftlichen Erfolge des Freistaats. Mit einem Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent im Jahr 2025 hebe sich Thüringen positiv vom bundesweiten Durchschnitt ab. Für das Altenburger Land sieht die Ministerin besonders durch die bereitgestellten 90 Millionen Euro aus den Kohleausstiegsmitteln enorme Chancen, um gezielt in neue Industriegebiete und den Tourismus zu investieren.

Ein zentrales Anliegen der Diskussion war der dringend notwendige Bürokratieabbau, bei dem Boos-John vor allem auf eine stärkere Digitalisierung und moderne Planungsverfahren im Bauwesen setzt. Angesichts des demografischen Wandels und des spürbaren Fachkräftemangels forderte sie zudem eine konsequente Weiterbildung sowie gezielte Einwanderungsprogramme für internationale Arbeitskräfte. Um die lokale Wirtschaft weiter zu stärken, wies Boos-John auf die vielfältigen Unterstützungsangebote der Landesentwicklungsgesellschaft und der Thüringer Aufbaubank hin.

Langwierige Infrastrukturprojekte, wie die Anbindung der B7 an die A72, sollen durch neue Beschleunigungsgesetze und digitale Beteiligungsformate künftig deutlich zügiger umgesetzt werden. Einen zukunftsweisenden Ausblick gab die Ministerin bezüglich des Flughafens Altenburg-Nobitz, der sich als Erprobungsraum für moderne Mobilitätskonzepte wie Lufttaxis etablieren könnte. Abschließend zeigte sich Boos-John zuversichtlich, dass das transformationserprobte Altenburger Land mit der richtigen Infrastruktur und Innovationskraft eine vielversprechende wirtschaftliche Zukunft vor sich hat.

Auch über 30 Jahre nach der Wende klafft beim Vermögensaufbau zwischen Ost- und Westdeutschland eine deutliche Lücke. Aber woran liegt das eigentlich?

In dieser Folge von „Bube und Dame“ spricht die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land mit der Wirtschaftsforscherin Dr. Natalie Herdigen über die wahren Gründe für das Vermögensgefälle. Wir klären, warum Ostdeutsche anders sparen, wieso staatliche Förderprogramme oft die falschen Zielgruppen erreichen und was sich ändern muss, damit der Vermögensaufbau für alle funktioniert.

Im Fokus dieser Gesprächsrunde steht das Modellvorhaben „Progressiver ländlicher Raum – Altenburger Land“.  Dr. Benjamin Klement, Leiter der Gruppe Innovative Regionen am Fraunhofer ISI Leipzig, Stephan Lichtenstein und Helge Klein schauen auf Erkenntnisse aus der Region Zeitz, wo das Institut eine Studie durchführte, die auch im Altenburger Land funktionieren könnten.

Erste Auswirkungen sind spürbar, aktuell ziehen mehr Menschen ins Altenburger Land, als Bürgerinnen und Bürger es verlassen. „Wie kann man diese Entwicklung weitertreiben?“, fragen wir Professor Johannes Ringel, Professor für Stadtentwicklung an der Universität Leipzig.

Inflation ist eine Erscheinung, die jeder im Geldbeutel spürt. Doch nicht nur Haushalte, auch Unternehmen leiden an steigenden Preisen. Fragen dazu stellen Helge Klein und Michael Apel Prof. Dr. Gunther Schnabl vom Institut für Wirtschaftspolitik der Uni Leipzig.