Altenburg wandelt sich – und das Ernestinum ist das beste Beispiel dafür. Wo früher Franziskanermönche lebten, entsteht derzeit einer der modernsten Treffpunkte der Stadt. Der WAMM e.V. hatte die Gelegenheit, hinter die Kulissen dieses Bauprojekts zu blicken.
Statt im gewohnten Meetingraum trafen sich 17 interessierte Mitglieder und Gäste des WAMM e.V. direkt vor Ort: im ehemaligen Franziskanerkloster „Ernestinum“. Das Ziel des Besuchs war die Baustelle der künftigen Stadtbibliothek Altenburg, die noch in 2026 ihre Pforten öffnen soll.
Ein Vorzeigeprojekt mit Tiefgang
Auf fast 2.000 m² Nutzfläche verschmelzen hier Denkmalschutz und moderne Nutzung. Während im alten Kreuzgang während der Arbeiten überraschend 48 Bestattungen archäologisch gesichert wurden, nimmt die Zukunft im Inneren bereits Form an:
Hochwertige Ausstattung: Maßgefertigte Regalsysteme und edles Parkett in der Aula.
Familienfreundlichkeit: Eine eigene Klettertreppe für Kinder macht Lust auf den Bibliotheksbesuch.
Service rund um die Uhr: Eine 24h-Rückgabe und ein junges, dynamisches Team hinter dem Konzept.
Besonders beeindruckend ist die wirtschaftliche Dimension: Mit einer Förderquote von 80–82 % (inklusive der Ausstattung) stellt das Ernestinum ein echtes Vorzeigeprojekt für die Region dar.
Ein neues Quartier für Altenburg
Die Lage der neuen „Bibo“ könnte nicht besser sein. Nur eine Minute vom Marktplatz entfernt, wird sie zum Ankerpunkt eines völlig neuen Areals. In direkter Nachbarschaft zu einem Jugendclub, dem Familienzentrum und der neu entstehenden Spielewelt – ein echtes Zentrum für Generationen.
Ein solcher Einblick ist nicht selbstverständlich. Der WAMM e.V. bedankt sich herzlich bei der Stadt Altenburg für die Möglichkeit des Besuchs. Ein besonderer Dank gilt Herrn Kahle, dem Fachdienstleiter Hochbau, der die Gruppe mit seiner Expertise über die Baustelle führte und wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Fortschritte dieses komplexen Bauvorhabens gab.
Es ist inspirierend zu sehen, wie Altenburg sich entwickelt.









