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Kurz vor Zwölf: Jetzt noch für Jugend forscht 2027 anmelden!

Jugend forscht startet unter dem Motto „Wozu Zukunft? Finde deine Antwort.“ in die 62. Runde. Junge Forschende in Ostthüringen können sich jetzt anmelden.

Anmeldefrist: 30. November 2026

(Lisa Simon, Patenbeauftragte WAMM e.V.) Die Zeit läuft: Wer beim 33. Regionalwettbewerb Ostthüringen von Jugend forscht dabei sein möchte, sollte jetzt aktiv werden. Noch bis zum 30. November 2026 können junge Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher ihre Projekte für die Wettbewerbsrunde 2027 anmelden. Gesucht werden neugierige Köpfe, kreative Ideen und spannende Fragestellungen aus Wissenschaft und Technik.
Unter dem Motto „Wozu Zukunft? Finde deine Antwort.“ lädt die 62. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb junge Menschen dazu ein, ihre Umwelt zu hinterfragen, eigene Ideen zu entwickeln und neue Lösungswege zu entdecken. Ob eine technische Erfindung, eine spannende Untersuchung aus der Natur, ein chemisches Experiment oder eine selbst programmierte Anwendung – bei Jugend forscht ist Platz für vielfältige Interessen und originelle Forschungsansätze.
Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: Wie lassen sich erneuerbare Energien effizienter nutzen? Welche Lösungen können den Alltag von Menschen erleichtern? Wie verändert künstliche Intelligenz unsere Zukunft? Welche Geheimnisse verbergen sich in der Natur oder hinter physikalischen Phänomenen? Wer einer eigenen Frage auf den Grund gehen möchte, ist bei Jugend forscht genau richtig.
Teilnehmen können junge Menschen bis 21 Jahre. Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte Jugend forscht, jüngere Teilnehmende ab Klasse 4 in der Sparte Jugend forscht junior. Das Forschungsthema kann frei gewählt werden, muss jedoch einem der sieben Fachgebiete zugeordnet werden: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik.
Für die Anmeldung genügt es zunächst, das eigene Forschungsthema festzulegen und eine kurze Projektbeschreibung einzureichen. Anschließend bleibt ausreichend Zeit, um zu experimentieren, zu tüfteln, Daten auszuwerten und die eigene Forschungsfrage weiterzuentwickeln. Die schriftliche Ausarbeitung des Projekts muss erst Mitte Januar 2027 eingereicht werden.
Der 33. Regionalwettbewerb Ostthüringen findet am 25. und 26. Februar 2027 im Kulturhaus Rositz statt. Dort präsentieren die Jungforschenden ihre  Ergebnisse einer Fachjury und geben am zweiten Wettbewerbstag auch der Öffentlichkeit Einblicke in ihre Projekte. Die erfolgreichsten Teilnehmenden qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Thüringen und haben von dort aus die Chance, bis zum Bundesfinale vorzustoßen. Auf allen Wettbewerbsebenen warten attraktive Geld- und Sachpreise sowie besondere Auszeichnungen.
Wie erfolgreich junge Forschungstalente aus Ostthüringen sein können, hat die vergangene Wettbewerbsrunde eindrucksvoll gezeigt: Ben Waldmann vom Ulf-Merbold-Gymnasium in Greiz erreichte mit seinem Projekt „HaloGenesis“ beim Bundesfinale 2026 den 1. Platz im Fachgebiet Physik. Sein Erfolg macht deutlich, welches Potenzial in den jungen Menschen unserer Region steckt und welche Möglichkeiten sich durch die Teilnahme an Jugend forscht eröffnen.
Also: Nicht länger warten, sondern die eigene Idee auf den Weg bringen! Vielleicht entsteht aus einer ersten Frage schon bald ein spannendes Forschungsprojekt – und aus diesem sogar eine  ausgezeichnete Entdeckung.
Die Teilnahmebedingungen, das Online-Anmeldeformular und weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de.